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Primo-Levi-Preis

Primo-Levi-Preis

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  • Fachgebiet: Einsatz für humanitäre Ziele
  • Besteht aus: Keramik, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 2017
  • Ausschreibung: Aktuell ausgeschrieben
  • Gemeinsam vergeben durch: SCI und GDCh

Mit dem Primo-Levi-Preis werden Chemikerinnen und Chemiker geehrt, die sich über ihr Fach hinaus in besonderer Weise für humanitäre Ziele einsetzen. Der Preis wurde im Jahre 2016 von der GDCh zusammen mit der SCI, der Società Chimica Italiana, eingesetzt.

Der Preis wird vergeben in Erinnerung an Primo Levi (1919 - 1987), den italienischen Chemiker und Schriftsteller, der als junger Mann im antifaschistischen Widerstand und jüdischer Religionszugehörigkeit nach Auschwitz deportiert wurde. Dort musste er in einem chemischen Labor der IG Farben-Bunawerke Zwangsarbeit leisten.

Er überlebte.

Primo Levi verarbeitete das Erlebte literarisch und schuf Weltliteratur. Außerdem teilte er seine Beobachtungen und Erlebnisse in zahllosen Begegegnungen mit anderen. Sein Engagement ging also weit über seinen berufals Chemiker hinaus. Zeitlebens hat er schreibend oder sprechend sein Anliegen verfolgt, die Realität des Lagers und was sie aus den Menschen macht, in Worte zu fassen.

Preisträger 2025 - Jean-Marie Lehn, Strasbourg/Frankreich

Am 3. Dezember 2025 wird Nobelpreisträger Professor Jean-Marie Lehn in der Sala Zuccari des italienischen Senats in Rom mit dem Primo-Levi-Preis 2025 ausgezeichnet, was seinen bedeutenden Beitrag zur Förderung der transnationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und zur Überwindung historischer sowie politischer Diskrepanzen in der chemischen Gemeinschaft würdigt.

Mehr Informationen zum Primo-Levi-Preis für Jean-Marie Lehn

Pressemitteilung

Preisträger 2023 - Henning Hopf, Braunschweig

Professor Henning Hopf erhielt den Primo-Levi-Preis in Anerkennung für seinen lebenslangen und außerordentlichen Einsatz und seine Verdienste um eine bessere Chemie als Mitglied in zahlreichen Akademien und chemischen Gesellschaften. Sein tiefes Engagement bei der Aufarbeitung der Verstrickungen deutscher Chemiker und ihrer Organisationen in die Zeit des Nationalsozialismus ist besonders hervorzuheben. Seiner Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass eine Aufarbeitung der Vorläuferorganisationen der GDCh in der Zeit des Nationalsozialismus veranlasst wurde. Als aktives Mitglied der Chemists for Sustainability (C4S) und durch seine Mitarbeit in der Internationalen Organisation für Entwicklungschemie (IOCD) zeigt er sein Engagement für verantwortungsvolle Chemie und internationale Zusammenarbeit. Seine Essays zu Themen wie Resilienz, Kreislaufchemie und -ökonomie, Ethik, Vielfalt und Inklusion haben große Aufmerksamkeit erregt und seine Vision einer "One World Chemistry" ist für viele eine Inspiration.

Mehr Informationen zu Professor Hopf

Ausgezeichnete Personen seit 2017
2023Henning Hopf, Braunschweig
2019Vincenzu Balzani, Bologna/Italien
2017Roald Hoffmann, Ithaca, NY/USA
Auswahlkommission

Ex officio:
Präsident/Präsidentin der GDCh, (Federführung): Prof. Dr. Stefanie Dehnen (2024 & 2025)
Präsident/Präsidentin der SCI, (Federführung): Prof. Dr. Gianluca Farinola (2023 - 2025)
GDCh Geschäftsführer: Dr. Tom Kinzel, Frankfurt a.M. (als Sekretär ohne Stimmrecht)
Ein Mitglied der Familie Levi: Prof. Dr. Renzo Levi, Turin/IT

weitere Mitglieder:
Prof. Dr. Margherita Venturi, University of Bologna
Prof. Dr. Francesco de Angelis, L'Aquila/IT
Dr. Peter Gölitz, Weinheim
Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus, Universität Bielefeld